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ViaStoria-Ausflugstipp im Juli/August |
Die eindrückliche Fahrstrasse im Gasterntal
Strecke | Selden (1550 m ü. M.) – Eggeschwand –
Kandersteg (1170 m ü. M.) |
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Im Gasterntal, wo schon Ogi und Annan wanderten |
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An einem schönen Sommertag ist ein Ausflug ins Gasterntal genau das Richtige: Die grandiose Alpenlandschaft, die von der jungen Kander geprägt ist, sorgt für einen erfrischenden Rahmen. Von der Schönheit des Tales ist auch alt Bundesrat Adolf Ogi angetan, der schon etliche Gäste in dieses Naturparadies geführt hat, darunter Kofi Annan, den Generalsekretär der UNO.
Im kleinen Bus lassen wir uns von Kandersteg auf der schmalen, in den Fels gehauenen Schotterstrasse über die Steilstufe bei der Kander-Klus führen. Brüstungsmauern, Tunnels und Bogenbrücken dieser Strasse sind eindrückliche Werke aus dem 19. Jahrhundert. Nun blicken wir ins Gasterntal mit den senkrechten, vom Gletscher geschliffenen Flühen. Vorbei an zahlreichen Wasserfällen erreicht der Bus Selden – Endstation. Bis 1820 war das Gasterntal ganzjährig bewohnt. Einer jahrhundertealten Tradition folgend, wird noch heute eine kostbare Bibel aus dem Jahre 1690 jeweils vom ältesten Talbewohner gehütet. Die Wanderung talauswärts folgt zuerst ein Stück der Schotterstrasse und dem alten Saumweg, auf dem früher viele Transitgüter über den Lötschenpass geführt wurden. Nach rund 1 1/2 km erreicht man den flachen Talboden mit seiner Auenlandschaft von nationaler Bedeutung, in der sich die Kander schon immer ihren Lauf selber gesucht hat. Nach dem Berghotel Waldhaus, das für seine Kerzenlichtromantik bekannt ist, beginnt bald der Abstieg durch die enge Klus, begleitet vom wilden Rauschen des Flusses. Bei Eggeschwand erreichen wir den Talboden, queren die Kander und folgen weiterhin ihren kühlenden Wassern bis ins Dorf zurück. Guy Schneider, ViaStoria
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