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Nächster Halt Denkmaltag |
![]() Der Stalden in einer Darstellung von 1758
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Veranstaltungen von ViaStoria-Mitarbeiterinnen
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Bern: Verkehrswege am Stalden (BE)
Samstag, 11. September 2004 um 10 und 15 Uhr Treffpunkt bei der Bushaltestelle Nydegg
Beschreibung Mitten in der Stadt, zwischen dem unteren Stadteingang und den Ausfallstrassen nach Norden, Süden und Osten ist am Aarehang im Verlauf der Jahrhunderte eine faszinierende, mit Strassen- und Verkehrsbauten aller Epochen durchsetzte Kulturlandschaft entstanden. Mehrere Stalden, die Haspelgasse, die Brücken, die im 18. Jahrhundert totalsanierte Gerechtigkeitsgasse, aber auch einige nur in den Köpfen ausgeführte Projekte: sie alle erzählen von den unterschiedlichen Ansätzen, mit denen die Ingenieure den Fluss des Verkehrs und des Schweisses auf jeweils zeitgemässe Art zu optimieren versuchten. Den Tag des Denkmals nehmen wir zum Anlass, ein paar unbeachtete, darum nicht weniger bedeutende Denkmäler unter kundiger Führung zu Fuss zu erleben und dabei Wissenswertes über die Geschichte des Strassenverkehrs zwischen dem 12. und dem 19. Jahrhundert zu erfahren (ViaStoria | Guy Schneider, Sabine Bolliger).
Auskunft Berner Heimatschutz, Regionalgruppe Bern CH-3003 Bern Tel. +41 (0)31 351 48 84
Langenbruck–Waldenburg: Wanderung entlang historischer Wegführungen (BL)
Sonntag, 12. September 2004 8.45 ab Langenbruck und 14.45 ab Waldenburg Treffpunkte: Langenbruck Passhöhe, Waldenburg Oberes Tor Gutes Schuhwerk erforderlich
Beschreibung Die dreistündige Wanderung führt entlang historischer Strassenrelikte der Passstrasse, die bis heute erhalten geblieben sind. Der eindrücklichste Teil ist der Felseinschnitt an der Chräiegg unweit der Passhöhe (ViaStoria | Eneas Domeniconi).
Auskunft Kantonale Denkmalpflege Rheinstrasse 24, CH-4410 Liestal Tel. 061 925 58 10, Fax 061 925 69 24
denkmalpflege@bud.bl.ch,
www.baselland.ch/denkmalpflege
Langenbruck: Karrengleise Chräiegg (BL)
12. September 2004 um 11, 13.30 und 15 Uhr Treffpunkt auf dem Parkplatz unterhalb Chräiegg Gutes Schuhwerk erforderlich
Beschreibung Zu den bedeutendsten noch sichtbaren historischen Wegeresten zählt die in den Fels eingearbeiteten Karrengleise am Chräiegg. Während sie früher als «Römerstrasse» angesprochen wurde, geht man heute davon aus, dass die Karrengleise mehrfach angepasst wurden und die heute sichtbaren Spuren frühneuzeitlich sind (ViaStoria | Eneas Domeniconi).
Auskunft Kantonale Denkmalpflege Rheinstrasse 24, CH-4410 Liestal Tel. 061 925 58 10, Fax 061 925 69 24
denkmalpflege@bud.bl.ch,
www.baselland.ch/denkmalpflege
Verkehrshaus Luzern: «Vom Reiz der alten Wege»
Samstag, 11. und Sonntag, 12. September 2004 10–18 Uhr
Beschreibung Der historische Verkehr hat Spuren vielfältigster Art hinterlassen. Die Fachorganisation ViaStoria – Zentrum für Verkehrsgeschichte hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese kulturhistorischen Zeugen zu erforschen und erhalten. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die Formen historischer Verkehrswege, ihre Bedrohung und ihren Schutz, und sie informiert über die Projekte von ViaStoria (ViaStoria | Martino Froelicher).
Auskunft ViaStoria – Zentrum für Verkehrsgeschichte Kapellenstrasse 5, CH-3011 Bern Tel. +41 (0)31 300 70 50, Fax +41 (0)31 300 70 69 info@viastoria.ch, www.viastoria.ch
Sargans: Schloss Sargans (SG)
über die historischen Verkehrswege des Sarganserlandes im Rahmen der Eröffnung des Denkmaltags Samstag, 11. September 2004 um 10 Uhr
Beschreibung Selbst der Rhein scheint sich in Sargans unschlüssig zu sein, ob er Richtung Zürich- oder Bodensee weiterfliesse. Seit jeher gabeln sich am Gonzen, Sarganser Hausberg und Eisenerzlieferant, die Warenströme von den Bündner Pässen ins Unterland und vom Arlberg Richtung Zürich. Der Bahnhof Sargans und das Autobahndreieck sind – was den internationalen Verkehr anbelangt – auch heute noch die wichtigsten Verkehrsknoten im Kanton St. Gallen. Augenfälligster historischer Zeuge der Transitrouten ist das markant auf einem Ausläufer des Gonzen gelegene Schloss Sargans. Von hier aus kontrollierten einst die Grafen von Werdenberg-Sargans den Verkehr, später war das Schloss Sitz der eidgenössischen Zoll- und Strassenhoheit an Rhein und Walensee (ViaStoria | Andriu Maissen).
Auskunft Kantonale Denkmalpflege Rorschacherstrasse 23 CH-9001 St. Gallen Tel. 071 229 38 71, Fax 071 229 46 00
Hauenstein: Belchensüdstrasse und Fortifikation Hauenstein (SO)
12. September 2004 Treffpunkt bei der Kirche Ifenthal (Postautohaltestelle) 8.45 Uhr
Beschreibung Die Belchensüdstrasse diente während der beiden Weltkriege als Versorgungsstrasse für die Fortifikation Hauenstein, die den Knotenpunkt Olten und die zentralen Jurapässe schützte. Die hoch gelegene, exponierte Gebirgsstrasse wurde im 1. Weltkrieg von Soldaten erbaut und mit zahlreichen Wappen und Inschriften geschmückt. Sie ist heute ein wunderschön erhaltenes Denkmal des handwerklichen Strassenbaus und der landschaftlich schönste unter den vielen Wegen zum beliebten Aussichtspunkt auf der Belchenflue. Die leichte Wanderung (reine Marschzeit ca. 3 ½ Stunden) über die Belchensüdstrasse, eine wunderschöne Gebirgsstrasse aus der Zeit des 1. Weltkriegs, führt von Ifenthal auf den markanten Aussichtspunkt Belchenflue (1098.8 m ü. M.) und zurück. Sie wird eingerahmt mit der Besichtigung von Befestigungen aus dem 2. Weltkrieg und einem Vortrag von Dr. Jürg Stüssi-Lauterburg, Direktor der Eidg. Militärbibliothek, über die historischen Verteidigungsanlagen im Hauensteingebiet. Ganztägige Exkursion bis ca. 15.00 Uhr, bei schlechtem Wetter bis 13.30 Uhr; Verpflegung aus dem Rucksack (ViaStoria | Cornel Doswald).
Auskunft Kantonale Denkmalpflege Werkhofstrasse 55, CH-4509 Solothurn Tel. 032 627 25 90, Fax 032 627 22 96 denkmalpflege@bd.so.ch, www.so.ch
Vallée du Trient, berceau du tourisme alpin (VS)
samedi 11 et dimanche 12 septembre 2004 à 10h30 Rendez-vous à à la gare du Mont-Blanc Express de
Martigny.
Description La vallée du Trient fut très tôt fréquentée par les premiers touristes qui se lancèrent à la découverte des Alpes. Depuis Genève, leur parcours fétiche les menait à Chamonix puis à Martigny en passant par les cols de Balme ou des Montets. Au début, ces pionniers se déplaçaient principalement à pied ou à dos de mulet sur des chemins parfois escarpés. C’est ainsi que la Tête Noire acquit une notoriété européenne avec son fameux Maupas. La fréquentation se faisant toujours plus importante, dès les années 1820, on améliore ces anciens chemins, on diminue la pente, on élargit la voie, on perce les premier tunnels. Au milieu du siècle, on décide la construction de routes pour les diligences : par la vallée du Trient de 1855 à 1867 et par le col de la Forclaz de 1827 à 1875. Les deux routes se rejoignent au Châtelard avant de franchir le col des Montets pour rejoindre la haute vallée de l’Arve. Le trafic toujours plus important incite quelques pionniers - essentiellement anglais - à établir une ligne de chemin de fer ; inaugurée en 1906, elle fait de cette vallée, une des plus importantes régions touristiques des Alpes à la veille de la première guerre mondiale.
Programme 11h15 parcours du village de Finhaut
Auskunft Dienststelle für Hochbau, Denkmalpflege und Archäologie Pl. St-Théodule, CH-1951 Sion Tel. 027 606 38 00, Fax 027 606 38 04 omh@admin.vs.ch, www.vs.ch/patrimoine
Lucens: exposition et présentation au Château de Lucens (VD)
samedi 11 et dimanche 12 septembre 2004, libres de 10h à 17h
Description De la grande route commerciale au plus modeste sentier, chaque voie de communication est inscrite dans le paysage qu'elle contribue dans une très large mesure à façonner. De même que les monuments, les villages classés ou les sites naturels protégés, les chemins historiques appartiennent à notre patrimoine culturel. Chemins creux profondément inscrits dans la pente, sentiers muletiers pavés et routes carrossables qui franchissent les cols alpins grâce à d’innombrables lacets, ils sont les témoins de notre passé, parmi les plus fragiles et les plus menacés par les mutations intervenues au cours du XXe siècle. Entre 1984 et 2003, l'organisation ViaStoria a été chargé par la Confédération d'identifier, de classer et de décrire les routes anciennes et leurs ouvrages d'art dans l'Inventaire des voies de communication historiques de la Suisse (IVS) afin d'en assurer la protection et la restauration. Les études réalisées pour le Canton de Vaud seront présentées à Lucens.
Information Monuments et sites Place Riponne 10, CH-1014 Lausanne Tel. 021 316 73 37, Fax 021 316 73 47
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