|
Forschung |
Fussgängerin mit Tragkorb am Horgenberg ZH, Anfang 20. Jahrhundert
| ||||
|
Geschichte des Langsamverkehrs |
|||||
|
In zwei vom Förderverein ViaStoria finanzierten Pilotstudien werden die Bewegungsarten und Mobilitätsformen des so genannten Langsamverkehrs ins Zentrum gerückt. Vor allem die Fussgängerinnen und die Fussgänger haben die gebührende Beachtung bis anhin noch nicht gefunden. Dabei hat der Mikrozensus das Jahres 2005 ergeben, dass der Langsamverkehr im Durchschnitt noch immer die Hälfte aller Verkehrsetappen und noch immer 44 % der Unterwegszeit wenn auch heute nur noch 8 % der zurückgelegten Distanz ausmacht. Diese Verhältnisse waren vor Jahrzehnten und Jahrhunderten natürlich noch ausgeprägter. Der Arbeitsweg wurde in der Zwischenkriegszeit noch mehrheitlich zu Fuss zurückgelegt. Das gilt auch für die Freizeitmobilität. Und vor dem Aufkommen der Eisenbahnen fehlte dem Begriff Langsamverkehr jede Trennschärfe: Vor der Mitte des 19. Jahrhunderts war aller Verkehr Langsamverkehr.
Daten und Zeiträume
Ihre Ansprechpartner: Dr. Hans-Ulrich Schiedt, Leiter Abteilung Forschung Tel. +41 (0)44 240 34 05, hans-ulrich.schiedt@viastoria.ch Anna Amacher Hoppler, Abteilung Forschung Tel. +41 (0)31 300 70 65, anna.amacher@viastoria.ch |
|||||